Allgemeine Informationen zu Gaswarnanlagen

In den weiteren Unterrubriken finden Sie Detailinformationen zur Überwachung von explosiven und toxischen Gasen. Generell gelten für Gaswarnanlagen folgende grundlegende Informationen, egal ob es um explosive oder toxische Gase geht:

 

Es muss eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden, welche die Details zur Ausführung der Gaswarnanlage festlegt.

Es ist zu prüfen und festzulegen, ob eine Ex-Zone vorliegt.

Eine Gaswarnanlage muss von einem Fach- und Sachkundigen geplant werden.

Die Zentrale der Gaswarnanlage muss außerhalb des Überwachungsbereichs montiert werden.

Die Messstellenanzahl muss der Raumgröße entsprechen.

Es müssen etwaige Luftströmungen beachtet werden.

Es sind mindestens zwei Alarmschwellen vorzusehen: Voralarm und Hauptalarm.

 Im Gefahrenbereich ist optisch und akustisch zu warnen.

Vor jedem Zugang zu dem Gefahrenbereich ist zu warnen.

Der Voralarm darf selbstlöschend sein, der Hauptalarm muss selbsthaltend sein.

Eine Gaswarnanlage muss von einer befähigten Person vor Ort in Betrieb genommen werden.

Die Inbetriebnahme ist zu dokumentieren.

Eine Gaswarnanlage muss regelmäßig gewartet werden.

Die Wartung ist zu dokumentieren.

Eine Instandhaltung darf nur von durch den Hersteller geschulte und befähigte Personen durchgeführt werden.

Es dürfen nur originale Ersatzteile des Herstellers verwendet werden.

Einmal im Jahr muss eine Systemkontrolle erfolgen.

 

Stand 2014