Gaswarngerät: Zentralen, Messstellen, SteuerungenCM 10 mit Meldungen März 2016

Der allgemeine Begriff „Gaswarngerät“ umfasst eine Reihe unterschiedlicher Komponenten. Das Herz eines Gaswarnsystems ist die Zentrale, welche die Signale der einzelnen Gasmessstellen empfängt und auswertet. Letztere überprüfen permanent die Gaskonzentration in ihrer Umgebung. Beim Überschreiten eines festgelegten Grenzwerts werden Relais aktiviert, die bestimmte Alarmsignale auslösen können, etwa Blitzlichter oder Sirenen. Zudem können über die Relais auch Ventilatoren, Fensteröffner, diverse Ventile oder andere Geräte aktiviert werden, um die Gefahr durch den Gasaustritt automatisch einzudämmen.

CANline mit Meldungen

Gaswarnanlage sinnvoll platzieren

Gaswarnzentralen existieren in vielen unterschiedlichen Formen. Besonders verbreitet sind Modelle, die an der Wand befestigt werden. Allerdings haben auch sogenannte Einbauversionen eine lange Tradition, die auf einer Hutschiene platziert oder beispielsweise in ein Loch eingelassen werden. Diese Variante der Warnzentrale ist heute äußerst beliebt.

Allerdings verfehlt ein Gaswarngerät dieser Art gelegentlich seinen eigentlichen Zweck, wenn es falsch eingesetzt wird. Dass eine Zentrale nicht in dem Bereich untergebracht werden sollte, den die Gaswarnanlage überwacht, ist nicht nur in den offiziellen Regelwerken festgeschrieben, sondern im Prinzip auch selbsterklärend: Es entbehrt jeglicher Logik, die Zentrale so zu platzieren, dass man den gefährdeten Bereich durchqueren muss, um sie zu bedienen. Aktuell werden tatsächlich vermehrt Gaswarnzentralen beispielsweise auf Glasflaschenschränken installiert, was zwar optisch ansprechend sein mag, allerdings gleichzeitig den Sicherheitsgedanken ad absurdum führt, da solche Schränke zumeist eine Gefahrenzone darstellen.

CANline frontal ohne einbaurahmen

Gaswarner und ihre Unterscheidungsmerkmale

Gaswarnzentralen unterscheiden sich in ihrer technischen Ausstattung. So variieren beispielsweise die Anzahl der verwaltbaren Messkanäle, die Zahl der konfigurierbaren Grenzwerte und die Anzahl der anschließbaren Relais. Weiterhin können einige Gaswarner mit analogen Messstellen, andere mit BUS-Messstellen kommunizieren. Die Kosten für eine Gaswarnzentrale sind daher zwischen etwa 300 und 10.000 Euro breit gestreut.

Eine wichtige Richtlinie ist, dass man im besten Fall sämtliches Gaswarngerät von demselben Hersteller beziehen sollte. Werden eine Zentrale und eine Messstelle unterschiedlicher Produzenten miteinander kombiniert, ist nicht garantiert, dass die Komponenten einwandfrei miteinander kommunizieren. Im schlimmsten Fall versagt dadurch die gesamte Gaswarnanlage ihren Dienst, was zu gefährlichen Situationen führen kann. Kommt es tatsächlich zum Unfall, ist zudem denkbar, dass der Betreiber der Anlage für deren Versagen haftbar gemacht wird.

Einbaugehäuse groß_

Gaswarngerät vom Fachmann kaufen

Dies sollte Ihnen einen Eindruck davon vermittelt haben, wie viele Formen von Gaswarngerät es gibt. Um hier kostspielige Fehlkäufe zu vermeiden, sollten Sie sich vor der Anschaffung kompetent beraten lassen. Nur so können Sie sicherstellen, dass die Warnanlage reibungslos funktioniert und im Ernstfall Leib und Leben retten kann. Aus diesen Gründen empfehlen die Berufsgenossenschaftlichen Informationsblätter auch, dass Planungen von Gaswarnanlagen nur von „Fachkundigen“ Personen (früher Sachkundiger) durchgeführt werden sollen. Hierzu ist eine persönliche Beratung vor Ort unerlässlich, denn nur so lassen sich spezielle Gegebenheiten sowie mögliche Störeinflüsse präzise beurteilen. Als kompetenter Partner für Gaswarntechnik aller Art steht KIMESSA Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Weitere Details zu unserem Angebot an Gaswarngerät können Sie den entsprechenden Unterseiten entnehmen.


Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unseren Produkten und beantworten gerne persönlich sämtliche Fragen, die Sie an uns haben.