Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

An dieser Stelle beantworten wir einige häufig gestellte Fragen rund um KIMESSA und Gaswarntechnik. Gaswarntechnik ist eine Form der Arbeitsplatz- und Bereichssicherung vor explosiven und toxischen Gas/Luft-Gemischen. Eine Fehlplanung oder -ausführung bringt unter Umständen Menschen in Lebensgefahr. Deshalb ist eine fachliche Beratung und Planung unerlässlich. Da die richtige Planung und Umsetzung von Gaswarnanlagen immer von den jeweiligen Umständen und Anforderungen abhängen, können wir hier auch nur wenige Fragen generell beantworten.

 

- Wer ist KIMESSA?

KIMESSA ist ein 1985 in Zürich/Schweiz gegründeter Hersteller von Gaswarntechnik. In Zürich werden bis heute die Produkte entwickelt und gefertigt, um von dort aus in die ganze Welt geliefert zu werden. Nähere Details dazu finden Sie in der Rubrik "Wir über uns". Im Sommer 2012 wurde beschlossen, in Deutschland eine eigene Tochtergesellschaft zu gründen, die seit November 2012 in Deutschland als KIMESSA GmbH aktiv ist. Für Deutschland werden teilweise eigene Produkte produziert oder diese in Deutschland entsprechend angepasst. Des Weiteren fertigt KIMESSA in Deutschland auch eigene Produkte und unterhält gänzlich andere Meldungen und Zubehörartikel als die Schweizer Muttergesellschaft. Daraus ergeben sich optimale Produkte für den deutschen Markt, mit Schweizer Qualität zu einem deutschen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die deutsche KIMESSA GmbH arbeitet komplett eigenständig und unabhängig von der Schweizer KIMESSA AG und unterhält einen eigenen Vertrieb, eigenen Service und ein eigenes Lager nebst eigener Produktion. Durch den deutschlandweiten Einsatz ist die Kundennähe immer sichergestellt.

 

- Was ist an KIMESSA besonders bzw. was ist bei KIMESSA anders?

KIMESSA ist ein weltweit bekannter und renommierter Hersteller, aber trotzdem kein Konzern. Dies hat den Vorteil, dass Produkte entwickelt und gefertigt werden können, bei denen nicht gleich die zu erwartende Stückzahl hinterfragt wird. So entstehen zahlreiche Sonderlösungen für verschiedenste Kunden und verschiedenste Anwendungen, wie z.B. Gaswarnanlagen für Panzer. Daraus ergeben sich gelegentlich auch Produkte, welche weltweit auf Interesse stoßen, wie unsere einzigartigen Einbau-Messstellen und Einbau-Meldungen. Diese sind in der Gaswarnbranche einzigartig und ein Renner in jedem Labor. KIMESSA versucht stets die Gaswarnanlagen weiterzuentwickeln, ohne diese zu ersetzen. Dies bedeutet, die Produkte haben eine lange Produktlaufzeit, sind aber trotzdem immer auf dem aktuellen Stand der Technik. KIMESSA steht somit für Stabilität und Langlebigkeit. Schon vor Jahren hat KIMESSA BUS-Technik entwickelt und seitdem gibt es alle Messstellen in der konventionellen analogen Messtechnik oder in der neueren BUS-Technik. Egal ob dies in Ex- oder Nicht-Ex-Bereichen ist. Baumustergeprüfte BUS-Ex-Transmitter hat KIMESSA schon lange vor vielen anderen eingeführt, genauso wie Meldungen im BUS. Dies bedeutet, bei KIMESSA kann alles im BUS angeschlossen werden und nicht nur Teile davon. Ein weiterer herausragender Punkt ist das Thema Visualisierung und Datenaufzeichnung, wo KIMESSA ebenfalls bereits IP-Lösungen anbietet und somit auf dem aktuellen Stand ist und dies trotz unveränderter Zentrale. Für den Anwender hat dies den Vorteil, dass wenn Bedarf an neuer Technik besteht, man diese nachrüsten kann, anstatt sie zu ersetzen. In der heutigen "Wegwerf-Gesellschaft" hat dieser Denkansatz Seltenheitswert. Ein ganz wichtiger Punkt ist bei KIMESSA, neben der Qualität und Langlebigkeit, auch das Thema Service. KIMESSA gewährt bei einem Wartungsvertrag 3 Jahre Garantie, was kaum jemand sonst anbietet, und bietet einen eigenen flächendeckenden, deutschlandweiten Service. Dies sind kurz zusammengefasst die Unterschiede zu vielen anderen Anbietern, die KIMESSA zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

 

- Wo steht, was ich für eine Gaswarnanlage einsetzen muss?

In der Betriebssicherheitsverordnung. Der Arbeitgeber ist für die Sicherheit seiner Mitarbeiter verantwortlich. Ansonsten beschäftigen sich zahlreiche Normen und Regelwerke mit dem Thema Gaswarnanlagen für verschiedene Bereiche. Dazu gehören die Länder-Garagenverordnung, die Normen wie EN 378 oder EN 45544, EN 50104, EN 50194, EN 50244, EN 50271, EN 50292, EN 50402 und die Norm zur Funktion einer Gaswarnanlage EN 60079-29 Teil 1-4. Um das Thema Gaswarntechnik anwendertauglich zusammenzufassen, gibt es von den Berufsgenossenschaften die T021, T023 und die T055. Diese drei BG-Informationen zeigen auf, worauf man bei Gaswarnanlagen achten sollte, wie diese auszuführen, zu warten sind und wer diese Tätigkeiten durchführen darf. In der T055 bekommt man viele Hinweise, worauf bei der Planung einer Gaswarnanlage zu achten ist.

 

- Wer darf eine Gaswarnanlage planen?

Gaswarneinrichtungen dürfen nur von entsprechenden Sach- und Fachkundigen geplant und ausgelegt werden. Hier ist Vorsicht geboten, da es auch viele Planer ohne die entsprechende Qualifizierung gibt.

 

- Muss eine Inbetriebnahme durchgeführt werden?

Gemäß den BG-Informationen T021 und T023 ist eine Inbetriebnahme durch eine befähigte Person durchzuführen. Die Inbetriebnahme muss einer Systemkontrolle entsprechen und muss entsprechend schriftlich dokumentiert werden. Ohne Inbetriebnahme kann es passieren, dass die Messstellen nicht passend reagieren durch die abweichenden Vor-Ort-Bedingungen im Vergleich zur Werkskalibrierung.

 

- Haben Sie einen eigenen Vertrieb?

Wir von KIMESSA beraten und planen Gaswarnanlagen ausschließlich mit eigenem festangestellten Personal und dies Deutschlandweit. Nur so können wir unsere hohen Ansprüche an Beratung und Planung von Gaswarnanlagen sicherstellen. Gerne besuchen wir Sie vor Ort und schauen uns vor einem Angebot Ihre Gegebenheiten an, um dann ein wirklich passendes Angebot für Ihre Anwendung zu erstellen. Hierbei beachten wir alle gültigen Normen und Regelwerke, damit es später zu keinen „Überraschungen“ kommt. Wir garantieren Ihnen eine professionelle sicherheitsgerichtete Beratung und Planung und „übertreiben“ es auch nicht was zum Beispiel die Planung der Messstellenanzahl betrifft.

 

- Besitzt KIMESSA einen eigenen Service und wie groß ist der Einsatzradius?

Da der Service nach dem Kauf für KIMESSA ein sehr wichtiger Punkt ist und wir uns hier von den Marktbegleitern abheben möchten, sind alle unsere Servicetechniker festangestellt mit einem Gehalt und keiner Provision. Damit können wir sicherstellen, dass immer Kundenorientiert gehandelt wird und niemand unnötige Sensoren, Akkus usw. ausgetauscht bekommt. Bei KIMESSA kann jeder Kunde sicher sein, dass wir nur dies empfehlen und austauschen, was wir auch bei uns selber vornehmen würden, da es der Sicherheit und Funktion der Gaswarnanlage dient und unumgänglich ist. Zu keinem Zeitpunkt werden bei uns Teile ausgetauscht welche unnötig und noch nicht verbraucht oder defekt sind (Ausnahme Austausch von Sensoren welche nicht bis zur nächsten Wartung überleben würden).

Unsere Service verfügt über vollwertig ausgestattet Service-Transporter damit auch in Sachen Service einen gleichbleibende hohe Qualität gewährleistet ist was den Transport von Material, Ersatzteilen, Gasen und Werkzeuge betrifft.

Wir von KIMESSA sind Deutschlandweit für Sie da. Selbst die angrenzenden EU-Länder werden von uns betreut, sofern der Auftraggeber sich in Deutschland befindet. Dabei ist es völlig egal wie nah oder fern Sie sich zu uns befinden. Wir arbeiten im Service rein mit Pauschalen, was den Vorteil absolut zuverlässiger Kostenplanung, für jeden Kunden, hat. Dies bedeutet, wir haben einen An-/Abfahrtspauschale welche einheitlich für jeden Kunden gleich ist. Somit ist es völlig egal wo Sie sich in Deutschland befinden (außer Inseln).

 

- Kann Gaswarntechnik verschickt werden?

Generell kann Gaswarntechnik verschickt werden. Allerdings sollte dies immer nur gemacht werden wo es nicht anders möglich ist, da unsere Gaswarnzentralen, durch die Größe, schnell beim Transport beschädigt werden können. Wenn eine Notstromversorgung in der Zentrale verbaut ist, dann raten wir von einem Versand dringend ab. Durch den meist schweren Akku der Notstromversorgung, welcher sich beim Versand lösen könnte, würde dann die ganze Zentrale von Innen zerstört werden.
Ganz Wichtig: Wir versenden ausschließlich per Paketdienst. Es ist nicht sinnvoll, und wird von uns abgelehnt, Pakete zu versenden, wo der Empfänger eine Baustelle ist. Die Pakete werden dann dort irgendwo abgegeben und sind dann weg. Aus diesem Grund versenden wir nur an normale Firmenadressen wo auch jemand das Paket zu normalen Bürozeiten in Empfang nehmen kann bzw. wird. Deshalb empfehlen wir die Lieferung an die Firmenadresse zu richten und das Paket dann selber mit auf die Baustelle zu nehmen.
Hinweis: Womit wir immer wieder Probleme haben ist das auspacken unserer Zentralen. Wir verpacken diese sehr sicher in Luftpolsterfolie (wegen der Größe). Beim Auspacken verwenden viele Cuttermesser und scheiden die Folie auf, statt diese so abzuwickeln wie diese eingepackt wurde. Durch das Cuttermesser/Aufschneiden wird regelmäßig in die Blende der Zentrale geschnitten.